Da verlangen wir als Eltern immer von den Kindern das sie ihre Gefühle im Griff haben sollen, doch können wir das selbst auch? Ich persönlich leider nicht wirklich gut, man sieht mir meine Miese laune von 1km entfernt an, also warum verlange ich es denn von meinem Kind?
Im Buch das ich gerade Lese stand die Frage: Müssen wir Eltern denn Perfekt sein?
Nun, theoretisch nicht... aber wer gibt das denn schon wirklich gerne zu, was hinter den eigenen vier Wänden geschieht? Ich währe gerne Perfekt, gerade in gewissen dingen, wie fluchen, schreien oder der liebe Haushalt, da währe ich wirklich gerne perfekt, bin ich aber nicht und jetzt kommt die frage ob mich das stört? Mmmh also der Haushalt ist nicht so mein Ding, daher ist es mir auch nicht mehr so wichtig.... Doch das schreien das würde ich gerne perfektionieren können, aber nicht in die falsche richtung, sondern die ruhe in mir finden, die gelassenheit die ich mal hatte... nicht gleich an die Decke zu gehen (die sieht auch schon aus, weil ich mehrmals dort oben hänge:-)) Den Humor zu behalten und eben nicht immer gleich zu steigen, beim Pferd will man das ja auch nicht.... und dann das Thema neben den Gefühlen mit der Gewaltfreien Kommunikations, ich glaube da muss ich mich selbst noch weiter entwickeln, selbststudium oder doch in einen Kurs gehen um dies richtig tief zu verinnerlichen.
Oder soll ich einfach ich sein und dies auch so annehmen, weil nur das bin ich 100% und auch mein Kind annehmen wie es ist zu 100% Auch seine Gefühle zu nehmen wie sie eben kommen, ohne gleich meine Gefühle mit einzubringen??? Ja ich glaube das währe doch ein wunderbarer Ansatz.
Ja ihr seht ich habe noch einige Steine auf meinem Weg... aber ich bin dran und räume jeden einzelnen selbst zur Seite und lasse nun mein Kind seine Steine auch selbst zur Seite räumen :-)
Ausser er verlangt nach Hilfe, dann werde ich für ihn da sein!
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Wie man es machen sollte :-) Eine kleine wahre Geschichte
Gestern, kochte ich unseren alten Kürbis, endlich zur Suppe, dass dauerte natürlich seine Zeit und dazu gabs leckere Würstle, stand also locker eine Stunde in der Küche....
Als ich getischt habe und meinen Sohn bat essen zu kommen, verneinte er... Ok, dachte ich. Fragte ihn einige Minuten später erneut, er verneinte nochmals, schon etwas lauter wurde er.
Ich erneut: OK, solltest du aber nachher doch noch hunger haben kannst du dir dann was aus dem Kühlschrank holen, den nochmals kochen tu ich heute nicht mehr.
Er; nie mehr Mami?
ich musste schmunzeln und antwortete: natürlich nicht nie mehr sondern einfach heute nicht mehr :-)
Ich weiss das er nicht verhungern wird nur weil er jetzt keine Suppe oder Würstel mitisst, ich vertraue auf seinen Bauch und gönne ihm seine Sofazeit.
Der Mann fragte mich nur ganz irritiert, ob ich das dulde das er nichts esse.
Ich strahlte ihn an und sagte ja :-)
Meine Gefühle hatte ich im Griff und konnte mittels Vertrauen auf mein Kind eingehen. Vor einigen Tagen währe ich wohl erneut an der Decke geklebt und hätte gerufen: das ich jetzt eine Stunde in der Küche stand und du gefälligst essen kommen sollst, himmel nochmal...
Doch gestern lief es wie es eben laufen sollte :-)
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