Hier war es gerade etwas ruhig, einerseits weil ich noch andere Seiten betreibe und etwas viel Energie dort gebraucht habe und andererseits, weil es auch gerade sehr ruhig zu Hause verläuft. Kind und ich haben einen sehr guten Rank gefunden um mit einander um zu gehen. Das ist echt entspannt so. Klar gibt es immer mal wieder ecken und kanten :-) Das soll auch so sein.
Wir waren Mann und ich den Film Being and Becoming schauen, sehr interessant das ganze und wirklich toll Erklärt aber die genauen Hintergrund fragen wurden auch hier nicht beantwortet. Wie kann man sich das leisten? Wenn doch beide arbeiten gehen müssen? Gibt es eine grosse Gemeinschaft in der Schweiz? in den einzelnen Kantonen? und wie soll man das Freilernen denn deklarieren? unter dem falschen Namen von Homeschooling weil Unschooling eben nicht erlaubt ist? Ist dies wirklich korrekt?
Solche fragen schwirrten mir durch den Kopf, und nach etwas längerem nach denken, darüber sprechen auch mit anderen Freundinnen wurde mir klar das dies alles nicht mein Weg unser Weg sein kann, auch das falsche Deklarieren kann doch nicht ein guter Weg sein? Stellt euch mal vor das Kind verplappert sich beim falschen? Ne, das geht nicht in meine Klarheit, meine Gradlinigkeit...
Da kam mir das Beispiel von der Schulmedizin und den Alternativ-Ärzten wieder, und warum ich doch diesen Blog gegründet habe, genau weil ein Miteinander viel besser ist als ein Gegeneinander. Ob dies auf der Medizin oder auf der Schule.... Sollte unser Kind in die Normale Schule gehen, dann werde ich die freien Tage mit ihm so gestalten das wir nach Freilernen gehen. So sieht er beide Seiten, wir sehen beide Seiten, und jeder kann von jedem lernen. Ist das möglich, währe das nicht die perfekte Lösung? Klar wenn Probleme auftreten kann man immer noch anderweitig was ändern, aber ich finde diesen Weg, gedanklich mal super! Und wir sind ja auch genau an dem dran, nur warten wir alle sehnsüchtig auf das schöne Wetter :-)