oder eher so sollte der Morgen nie wieder aussehen?
Wer kennt das nicht, man steht auf, es tut einem alles weh, die Haut ist empfindlich, die Ohren sind empfindlich, man ist einfach müde kaputt, aber das Kind ist quick-fidel? Nein, auch dieses ist in Wirklichkeit gereizt.... So heute morgen, vorne weg, so sollte kein Morgen in keiner Familie aussehen :-(
Sohnemann stand mit uns auf, normalerweise kann er noch etwas länger schlafen... Da ich mich zu erst anziehe, holte er sich ein Heft, ein Sing heft und wollte mit mir singen, um 6.15uhr morgens... ok, die Lieder die ich kenne, kann ich ja mit singen, doch er wollte mehr, er wollte Lieder die ich nicht kenne... Auf meine bitte hin, er solle sich doch auch gleich umziehen, gabs ein mürrisches Gesicht... Ok wir gingen runter in die Küche und er wollte seine Schoki, somit machten wir unser Frühstück... Ich fragte Sohnemann was er gerne möchte, welches Joghurt er will. Er wollte dieses mit den Kügeli.
Wir setzten uns alle hin, dann fing es an: Ich kann das nid uf mach!!! Ja es war schon mit drei Ausrufezeichen versehen... und natürlich in einer Lautstärke von.... und wer noch weiss was ich oben geschrieben habe, meine Haut und Ohren sind empfindlich... Wir Mann und ich versuchten ihm klar zu machen das er dies wohl kann und es früher schon konnte...
Die erste hälfte hat er geschafft, dann gings wieder los, ich kann das nicht!!!!!! Noch lauter... Wohl bemerkt wir sassen am Tisch, neben ihm. Mann fragte ihn dann, was könne den Passieren?
Und auf diese frage gabs ein Schlag, nach mir, ein Schlag auf den Tisch und ein lautes Geschrei!
Meine Ohren klirrten und ich konnte diesen lauten schreiendes Ding nur noch nehmen und auf die Treppe stellen, und unsere Tür zumachen (Wohnzimmertür)... Klar er schrie noch lauter... nach 2sec. ging Mann raus und redete mit ihm, sie kamen wieder rein. Doch als er merkte das er das Joghurt im Kühlschrank holen musste, war seine Stimmung gleich wieder am Boden und so konnte er gerade mal an den Tisch sitzen und es eskalierte gleich wieder... und schwups war er wieder draussen, himmel meine Ohren klirren immer noch... Jetzt war alles abgeräumt, kein Tischset mehr, keine Schoki, kein Joghurt... und jetzt war Mann auch sauer und meinte zum Sohnemann das es jetzt nichts mehr gibt, da er ja keinen Hunger habe.. Da habe ich dann Mann widersprochen, weil ich persönlich das nicht gut finde, dass Essen zu entziehen, wir entziehen in schon von der Gesellschaft (weil wir ihn rausstellen) das sollte reichen, wir waren uns hier nicht einig... Aber da Mann eh gehen musste hatte sich das erledigt, aber ist war eine doofe Situation... Egal die Gemüter kochen eben auf Hochtouren bei solchen Lautstärken. Sohnemann beruhigte sich wieder und kam rein, er musste alles holen, von Tischset über Joghurt über Löffel, und siehe da ohne murren oder Geschrei oder Probleme zog er den Deckel vom Joghurt ab und konnte sein Lieblings Joghurt essen.....
Ich habe dann Sohnemann erklärt das solche Mörgen, gar nicht toll sind um in den Tag zustarten, und geschlagen werden will ich auch nicht, er kann gerne wütend sein, aber ich und der Tisch müssen nicht geschlagen werden, weil wir nichts dafür können. Wir helfen ihm gerne, wenn er nach Hilfe fragt, wir lassen uns aber nicht anschreien und befehlen..... Der Ton macht die Musik und wenn das Ohr klirrt ist definitiv etwas nicht korrekt.
Er schaute mich an und hielt die Arme offen und wir kuschelten, dabei sagte er Herz zerreissend:
Es tuet mer leid Mami das ich dich ghaue han! Ich nahm die Entschuldigung an und wir gingen gemeinsam zu Mann und auch dort gabs ein Kuscheln!! In diesem Moment hätte ich weinen können, weil solch einen Morgen wünsche ich niemandem!
Und solche Mörgen wollen wir nicht mehr, hier war nichts von Begleiten dabei, ich weiss jetzt auch gerade nicht wie man dies begleitend lösen hätten können, aber dennoch gebe ich das Preis, weil viele es nicht zugeben können wollen das es eben nicht einfach ist, dass Leben mit Kindern.
Donnerstag, 22. Januar 2015
Regeln können auch toll sein
So erlebten wir das gestern Abend, wir Mann und ich haben festgestellt das der Sohnemann in einer etwas intensiveren Verweigerungsphase steckt und dies als Anlass genommen wegen der vermeintlichen dauer Übermüdung hier eine neue Regel, Grenze einzuführen.
ich hatte ja etwas bammel wie er dies auffassen wird, geschrei, toben... wutanfall
Also ich holte einen blauen Kleber und klebte diesen auf die Acht von unserer Uhr im Wohnzimmer.
Sass neben ihn hin und erklärte ihm unser neues Abendritual, (ja hier bewusst nicht mit ihm abgesprochen, da es eine guten Grund dafür gibt) Er darf während dem Kochen fern schauen, danach wird er abgestellt und wir essen Gemeinsam am Tisch. Danach kann er wenn er möchte erneut fern schauen oder was anderes machen, nach lust und laune bis um Acht, dann gehen wir gemeinsam ins Zimmer hoch und er kann dort noch bis 20.30Uhr Hörbucher hören oder ein Buch anschauen oder spielen, was auch immer. Danach löschen wir das Licht und er darf schlafen :-)
Seine Reaktion: Oh so cool, Mami, bis de Zeiger bim Blaue Zetteli isch, Danke! es folgte von ihm eine Umarmung!!
Ich war geplättet, ja so kann es manchmal gehen :-)
Nach einigen Tagen, wurde es aber etwas schwieriger und er Protest etwas lauter, doch seither ist er viel gemütlicher, angenehmer, nicht nur zu uns sondern mit sich selber, Ausgeglichener.
Nun machen wir dies schon eine gute Woche, der Protest ist immer noch da, aber das Gemüt von unserem Sohnemann erlebt einen neuen Sturm von Interesse, neuem zu begegnen...
ich hatte ja etwas bammel wie er dies auffassen wird, geschrei, toben... wutanfall
Also ich holte einen blauen Kleber und klebte diesen auf die Acht von unserer Uhr im Wohnzimmer.
Sass neben ihn hin und erklärte ihm unser neues Abendritual, (ja hier bewusst nicht mit ihm abgesprochen, da es eine guten Grund dafür gibt) Er darf während dem Kochen fern schauen, danach wird er abgestellt und wir essen Gemeinsam am Tisch. Danach kann er wenn er möchte erneut fern schauen oder was anderes machen, nach lust und laune bis um Acht, dann gehen wir gemeinsam ins Zimmer hoch und er kann dort noch bis 20.30Uhr Hörbucher hören oder ein Buch anschauen oder spielen, was auch immer. Danach löschen wir das Licht und er darf schlafen :-)
Seine Reaktion: Oh so cool, Mami, bis de Zeiger bim Blaue Zetteli isch, Danke! es folgte von ihm eine Umarmung!!
Ich war geplättet, ja so kann es manchmal gehen :-)
Nach einigen Tagen, wurde es aber etwas schwieriger und er Protest etwas lauter, doch seither ist er viel gemütlicher, angenehmer, nicht nur zu uns sondern mit sich selber, Ausgeglichener.
Nun machen wir dies schon eine gute Woche, der Protest ist immer noch da, aber das Gemüt von unserem Sohnemann erlebt einen neuen Sturm von Interesse, neuem zu begegnen...
Donnerstag, 8. Januar 2015
Gefühle im Griff haben
Da verlangen wir als Eltern immer von den Kindern das sie ihre Gefühle im Griff haben sollen, doch können wir das selbst auch? Ich persönlich leider nicht wirklich gut, man sieht mir meine Miese laune von 1km entfernt an, also warum verlange ich es denn von meinem Kind?
Im Buch das ich gerade Lese stand die Frage: Müssen wir Eltern denn Perfekt sein?
Nun, theoretisch nicht... aber wer gibt das denn schon wirklich gerne zu, was hinter den eigenen vier Wänden geschieht? Ich währe gerne Perfekt, gerade in gewissen dingen, wie fluchen, schreien oder der liebe Haushalt, da währe ich wirklich gerne perfekt, bin ich aber nicht und jetzt kommt die frage ob mich das stört? Mmmh also der Haushalt ist nicht so mein Ding, daher ist es mir auch nicht mehr so wichtig.... Doch das schreien das würde ich gerne perfektionieren können, aber nicht in die falsche richtung, sondern die ruhe in mir finden, die gelassenheit die ich mal hatte... nicht gleich an die Decke zu gehen (die sieht auch schon aus, weil ich mehrmals dort oben hänge:-)) Den Humor zu behalten und eben nicht immer gleich zu steigen, beim Pferd will man das ja auch nicht.... und dann das Thema neben den Gefühlen mit der Gewaltfreien Kommunikations, ich glaube da muss ich mich selbst noch weiter entwickeln, selbststudium oder doch in einen Kurs gehen um dies richtig tief zu verinnerlichen.
Oder soll ich einfach ich sein und dies auch so annehmen, weil nur das bin ich 100% und auch mein Kind annehmen wie es ist zu 100% Auch seine Gefühle zu nehmen wie sie eben kommen, ohne gleich meine Gefühle mit einzubringen??? Ja ich glaube das währe doch ein wunderbarer Ansatz.
Ja ihr seht ich habe noch einige Steine auf meinem Weg... aber ich bin dran und räume jeden einzelnen selbst zur Seite und lasse nun mein Kind seine Steine auch selbst zur Seite räumen :-)
Ausser er verlangt nach Hilfe, dann werde ich für ihn da sein!
****************************************************
Wie man es machen sollte :-) Eine kleine wahre Geschichte
Gestern, kochte ich unseren alten Kürbis, endlich zur Suppe, dass dauerte natürlich seine Zeit und dazu gabs leckere Würstle, stand also locker eine Stunde in der Küche....
Als ich getischt habe und meinen Sohn bat essen zu kommen, verneinte er... Ok, dachte ich. Fragte ihn einige Minuten später erneut, er verneinte nochmals, schon etwas lauter wurde er.
Ich erneut: OK, solltest du aber nachher doch noch hunger haben kannst du dir dann was aus dem Kühlschrank holen, den nochmals kochen tu ich heute nicht mehr.
Er; nie mehr Mami?
ich musste schmunzeln und antwortete: natürlich nicht nie mehr sondern einfach heute nicht mehr :-)
Ich weiss das er nicht verhungern wird nur weil er jetzt keine Suppe oder Würstel mitisst, ich vertraue auf seinen Bauch und gönne ihm seine Sofazeit.
Der Mann fragte mich nur ganz irritiert, ob ich das dulde das er nichts esse.
Ich strahlte ihn an und sagte ja :-)
Meine Gefühle hatte ich im Griff und konnte mittels Vertrauen auf mein Kind eingehen. Vor einigen Tagen währe ich wohl erneut an der Decke geklebt und hätte gerufen: das ich jetzt eine Stunde in der Küche stand und du gefälligst essen kommen sollst, himmel nochmal...
Doch gestern lief es wie es eben laufen sollte :-)
Im Buch das ich gerade Lese stand die Frage: Müssen wir Eltern denn Perfekt sein?
Nun, theoretisch nicht... aber wer gibt das denn schon wirklich gerne zu, was hinter den eigenen vier Wänden geschieht? Ich währe gerne Perfekt, gerade in gewissen dingen, wie fluchen, schreien oder der liebe Haushalt, da währe ich wirklich gerne perfekt, bin ich aber nicht und jetzt kommt die frage ob mich das stört? Mmmh also der Haushalt ist nicht so mein Ding, daher ist es mir auch nicht mehr so wichtig.... Doch das schreien das würde ich gerne perfektionieren können, aber nicht in die falsche richtung, sondern die ruhe in mir finden, die gelassenheit die ich mal hatte... nicht gleich an die Decke zu gehen (die sieht auch schon aus, weil ich mehrmals dort oben hänge:-)) Den Humor zu behalten und eben nicht immer gleich zu steigen, beim Pferd will man das ja auch nicht.... und dann das Thema neben den Gefühlen mit der Gewaltfreien Kommunikations, ich glaube da muss ich mich selbst noch weiter entwickeln, selbststudium oder doch in einen Kurs gehen um dies richtig tief zu verinnerlichen.
Oder soll ich einfach ich sein und dies auch so annehmen, weil nur das bin ich 100% und auch mein Kind annehmen wie es ist zu 100% Auch seine Gefühle zu nehmen wie sie eben kommen, ohne gleich meine Gefühle mit einzubringen??? Ja ich glaube das währe doch ein wunderbarer Ansatz.
Ja ihr seht ich habe noch einige Steine auf meinem Weg... aber ich bin dran und räume jeden einzelnen selbst zur Seite und lasse nun mein Kind seine Steine auch selbst zur Seite räumen :-)
Ausser er verlangt nach Hilfe, dann werde ich für ihn da sein!
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Wie man es machen sollte :-) Eine kleine wahre Geschichte
Gestern, kochte ich unseren alten Kürbis, endlich zur Suppe, dass dauerte natürlich seine Zeit und dazu gabs leckere Würstle, stand also locker eine Stunde in der Küche....
Als ich getischt habe und meinen Sohn bat essen zu kommen, verneinte er... Ok, dachte ich. Fragte ihn einige Minuten später erneut, er verneinte nochmals, schon etwas lauter wurde er.
Ich erneut: OK, solltest du aber nachher doch noch hunger haben kannst du dir dann was aus dem Kühlschrank holen, den nochmals kochen tu ich heute nicht mehr.
Er; nie mehr Mami?
ich musste schmunzeln und antwortete: natürlich nicht nie mehr sondern einfach heute nicht mehr :-)
Ich weiss das er nicht verhungern wird nur weil er jetzt keine Suppe oder Würstel mitisst, ich vertraue auf seinen Bauch und gönne ihm seine Sofazeit.
Der Mann fragte mich nur ganz irritiert, ob ich das dulde das er nichts esse.
Ich strahlte ihn an und sagte ja :-)
Meine Gefühle hatte ich im Griff und konnte mittels Vertrauen auf mein Kind eingehen. Vor einigen Tagen währe ich wohl erneut an der Decke geklebt und hätte gerufen: das ich jetzt eine Stunde in der Küche stand und du gefälligst essen kommen sollst, himmel nochmal...
Doch gestern lief es wie es eben laufen sollte :-)
Mittwoch, 7. Januar 2015
Festtage
Festtag oder auch schwierig Tage, oder gar Desaster-tage, bei manchen Familien :-)
Bei uns waren es eher schwierige Tage, neben tollen Momenten. Wir haben uns riesig auf die freien Tage gefreut, doch aus irgend welchen unerklärlichen Gründen brauchte unser Sohnemann uns und dies wirklich auf der Betonung UNS sehr viel. So waren wir fast 24Stunden um ihn, viel nähe und noch mehr Hilfe benötigte er.... Das haben wir nun schon mehrfach im Urlaub festgestellt, als würde er dann die Mami-Papi-Zeit so sehr geniessen das er einfach uns noch mehr braucht als sonst. Dies braut sich früher oder später zu einer Eskalation zusammen, denn wer mehrere Tage 24Stunden zusammen steckt... muss wohl nicht weiter schreiben. Nun gut wir haben es sehr gut gemeistert, einer meiner grössten Fortschritte ist, war: die FESTTAGSBEKLEIDUNG beim Kind auf ein Kostüm zu reduzieren :-) Ja ihr lest richtig unser Sohnemann hatte am 24. Dezember die absolut geniale Idee sein Spidermankostum das er zum Geburtstag bekommen hat (also über einen Monat im Schrank lag) genau heute anzuziehen... Für jede Mutter wohl der Albtraum schlecht hin. Da will man doch tolle Fotos vor dem Tannenbaum machen, und dann ist das Kind maskiert... Ich nams zu erst nicht gelassen, denn wir waren ja noch bei einer lieben Freundin eingeladen, deren Familie auch kommen würde, aber wer unseren Sohn kennt weiss das da nicht mehr viel zu rütteln ist. Also habe ich es angenommen, und siehe da, er hatte super viel Spass und es war extrem Lustig als wir ankamen und er der Spiderman war. Er lies es dann am 25. auch noch gleich an, und mit gut zureden und abmachungen und erklären das wir es jetzt waschen müssen. So konnten wir den 26. dann doch noch mit üblichen Kleidern feiern :-) Die Tannenbaumfotos haben wir dann aber doch mit dem Kostüm gemacht :-)
Des weiteren haben wir unseren Sohnemann selbstregulierend ins Bett gehen lassen im Urlaub.
Ich glaube für alle war der eine Abend einfach genial, oder erstaunlich :-) Wir Mann und ich gingen um 23.55uhr ins Bett, doch Sohnemann wollte nicht. Also liesen wir ihn auf dem Sofa zurück, mit dem glauben er komme ja sowieso in 5-10min. zu uns ins Bett. Er schaute fern (keine sorge nur Tiergeschichten) 20min. Später ging ich wegen Husten runter und sah das er immer noch dort war und fern schaute, auf meine Idee, mit hoch zukommen hielt er nicht viel... Also ging ich wieder ins Bett und schlief tief und fest...
6.30uhr war es genau als die Tür bei uns aufging und der kleine Mann hineintapselte mit den Worten, er möchte gerne bei mir kuscheln kommen. Reingeschlüpft ins Bett und wir schliefen dann nochmals.
Beim Morgen essen haben wir ihn dann ausgefragt, dass war lustig weils mal anders rum war :-)
Er ist irgendwann auf dem Sofa eingeschlafen und war bis um halb sieben auf dem Sofa und kam dann hoch. Was sehr erstaunlich war, er war überhaupt nicht müde :-) Die nächsten Tage verliefen ähnlich, ausser das er von sich aus um 23.00uhr zu uns ins Bett kam. Er spielte in seinem Zimmer und kam dann ins Bett zum schlafen :-) Herrlich wenns so gut funktioniert. Nur können wir dies auch während der Arbeitszeit, Schulzeit machen? Laut meinem Buch von Montessori, ja, denn wir sind nicht für den Schlaf der Kinder verantwortlich sonder dafür das sie ein Bett haben sprich einen Ort wo sie schlafen können. Hört sich etwas krass an aber irgendwie haben sie doch recht, wenn wir von einer bedingungslosem Begleiten ausgehen, stimmt es doch. Aber wie sieht es in mir als Mutter aus wenn ich weiss das Kind ist bis 23.00uhr Wach und muss am nächsten Tag um 6.30uhr aus den Federn? Soll ich ehrlich sein? Ich konnte es nicht, ihn so lange auf zulassen und habe ihn um 21.00uhr ins Bett gebracht, doch er war sicher bis 23.00uhr wach :-) Naja irgendwann wird sich dies auch wieder anpassen, oder er schläft einfach Tagsüber, aber ganz so einfach ist das für mich nicht...
Wie seht ihr das? Könnt ihr dies die Selbstregulierende Bett-zugeh-zeiten?
Bei uns waren es eher schwierige Tage, neben tollen Momenten. Wir haben uns riesig auf die freien Tage gefreut, doch aus irgend welchen unerklärlichen Gründen brauchte unser Sohnemann uns und dies wirklich auf der Betonung UNS sehr viel. So waren wir fast 24Stunden um ihn, viel nähe und noch mehr Hilfe benötigte er.... Das haben wir nun schon mehrfach im Urlaub festgestellt, als würde er dann die Mami-Papi-Zeit so sehr geniessen das er einfach uns noch mehr braucht als sonst. Dies braut sich früher oder später zu einer Eskalation zusammen, denn wer mehrere Tage 24Stunden zusammen steckt... muss wohl nicht weiter schreiben. Nun gut wir haben es sehr gut gemeistert, einer meiner grössten Fortschritte ist, war: die FESTTAGSBEKLEIDUNG beim Kind auf ein Kostüm zu reduzieren :-) Ja ihr lest richtig unser Sohnemann hatte am 24. Dezember die absolut geniale Idee sein Spidermankostum das er zum Geburtstag bekommen hat (also über einen Monat im Schrank lag) genau heute anzuziehen... Für jede Mutter wohl der Albtraum schlecht hin. Da will man doch tolle Fotos vor dem Tannenbaum machen, und dann ist das Kind maskiert... Ich nams zu erst nicht gelassen, denn wir waren ja noch bei einer lieben Freundin eingeladen, deren Familie auch kommen würde, aber wer unseren Sohn kennt weiss das da nicht mehr viel zu rütteln ist. Also habe ich es angenommen, und siehe da, er hatte super viel Spass und es war extrem Lustig als wir ankamen und er der Spiderman war. Er lies es dann am 25. auch noch gleich an, und mit gut zureden und abmachungen und erklären das wir es jetzt waschen müssen. So konnten wir den 26. dann doch noch mit üblichen Kleidern feiern :-) Die Tannenbaumfotos haben wir dann aber doch mit dem Kostüm gemacht :-)
Des weiteren haben wir unseren Sohnemann selbstregulierend ins Bett gehen lassen im Urlaub.
Ich glaube für alle war der eine Abend einfach genial, oder erstaunlich :-) Wir Mann und ich gingen um 23.55uhr ins Bett, doch Sohnemann wollte nicht. Also liesen wir ihn auf dem Sofa zurück, mit dem glauben er komme ja sowieso in 5-10min. zu uns ins Bett. Er schaute fern (keine sorge nur Tiergeschichten) 20min. Später ging ich wegen Husten runter und sah das er immer noch dort war und fern schaute, auf meine Idee, mit hoch zukommen hielt er nicht viel... Also ging ich wieder ins Bett und schlief tief und fest...
6.30uhr war es genau als die Tür bei uns aufging und der kleine Mann hineintapselte mit den Worten, er möchte gerne bei mir kuscheln kommen. Reingeschlüpft ins Bett und wir schliefen dann nochmals.
Beim Morgen essen haben wir ihn dann ausgefragt, dass war lustig weils mal anders rum war :-)
Er ist irgendwann auf dem Sofa eingeschlafen und war bis um halb sieben auf dem Sofa und kam dann hoch. Was sehr erstaunlich war, er war überhaupt nicht müde :-) Die nächsten Tage verliefen ähnlich, ausser das er von sich aus um 23.00uhr zu uns ins Bett kam. Er spielte in seinem Zimmer und kam dann ins Bett zum schlafen :-) Herrlich wenns so gut funktioniert. Nur können wir dies auch während der Arbeitszeit, Schulzeit machen? Laut meinem Buch von Montessori, ja, denn wir sind nicht für den Schlaf der Kinder verantwortlich sonder dafür das sie ein Bett haben sprich einen Ort wo sie schlafen können. Hört sich etwas krass an aber irgendwie haben sie doch recht, wenn wir von einer bedingungslosem Begleiten ausgehen, stimmt es doch. Aber wie sieht es in mir als Mutter aus wenn ich weiss das Kind ist bis 23.00uhr Wach und muss am nächsten Tag um 6.30uhr aus den Federn? Soll ich ehrlich sein? Ich konnte es nicht, ihn so lange auf zulassen und habe ihn um 21.00uhr ins Bett gebracht, doch er war sicher bis 23.00uhr wach :-) Naja irgendwann wird sich dies auch wieder anpassen, oder er schläft einfach Tagsüber, aber ganz so einfach ist das für mich nicht...
Wie seht ihr das? Könnt ihr dies die Selbstregulierende Bett-zugeh-zeiten?
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