Freitag, 13. Februar 2015

Begleiten, aber bis wo?

Im Urlaub in der Ski-Schule von Sohnemann, geschah etwas, dass mich zum denken brachte.

Er wechselte an einem Tag die Gruppe, so war er am Nachmittag in einer anderen als am Morgen. Am nächsten Tag als wir ihn in die neue Gruppe brachten, kam ein Vater zu mir und sagte das mein Sohn seinem Kind immer die Zunge raus strecke und ihn das störe und ich solle ihm doch sagen das er damit aufhören solle.... Ich meinte dazu nicht viel weil, 1. ich dies nicht schlimm finde, Zunge raus strecken und 2. wird es wohl ein gegenseitiges nerven sein,  weil meiner das ja auch nicht einfach so macht... doch der Vater bestand darauf, ich sagte nichts, wenn er aber wolle dürfe er dies gerne meinem Sohn sagen.... Gesagt getan... er erzählte ihm dann von wegen Artig sein und das ist nicht lieb und nicht schön.. blablabla.. ok, dann meinte ich noch er ist auch erst 4, da ja alle min. 2 Jahre älter waren als unser Sohn, darauf meinte er, na also er hätte seinen Grossen auch GUT ERZOGEN! Ich meinte dann kurz und schnippisch, dass ist wohl Ansichtssache, was Gut erzogen heisst.

Am Liebsten hätte ich laut geschrieen im sachen an den kopf geworfen, wie gehts noch, schau auf dein Kind, etc... Habe ich natürlich nicht gemacht :-)

Aber mit Mann darüber gesprochen und er meinte auch, wenn der Junge dann in der Schule sich genervt fühlt von einem anderen Kind, geht dann auch der Vater vorbei um dies zu regeln? Kann das Kind nicht selbst reden und meinem Sohn sagen das es nervt? Wollen wir nicht Selbständige Kinder? Also wir Mann und ich schon :-)

Durch dieses Ereignis beobachteten wir immer mal wieder die Gruppe und was meint ihr echt was ich gesehen habe? Der besagte Junge schlug und Schupfte alle anderen Kinder, bis sie weinten, auch unser Sohn wurde mehrmals geschlagen und weinte... Jetzt war mir die Zungen Reaktion klar...

Klar haben wir als Familie nochmals darüber gesprochen beim Essen und dies ihm erklärt das nicht alle Kinder lustig finden und er doch damit aufhören solle. Darauf erzählte er uns das was wir bereits gesehen haben. Wir stärkten unser Kind und sagten ihm das er sich auch wehren darf, und wenn's zu arg wird soll er die LP um Hilfe bitten.

Wir haben die Gruppe dann ab und an weiterhin beobachtet und leider hörte das Spielchen nicht wirklich auf, bzw. der andere Junge schupfte und haute weiter, die Zunge kam aber nicht nich mehr zum Einsatz und als Sohnemann wieder die Gruppe wechseln durfte waren alle Glücklich, Kind und wir als Eltern auch und konnten sehen wie die andere Gruppe weiter stress hatte.... das nennt man wohl GUT ERZOGEN :-)

Donnerstag, 12. Februar 2015

Erziehen, nicht erziehen, Unerzogen

Gedanken kreisen mal wieder in meinem Kopf... Wie ist es am besten, was ist richtig, was ist falsch, was darf auf keinen Fall sein, passieren...

Immer wieder frage ich mich das, wie soll ich erziehen, nach welchem Stil solch ich gehen, oder überhaupt nicht erziehen, sondern nach dem Stil von Unerzogen... Manchmal kreisen wirre Gedanken umher doch wie kann ich diese kanalisieren und warum kommt dies immer und immer wieder?

So auch vor kurzem bei einem Gespräch mit einer lieben Kollegin, als ich sie fragte welchen Stil sie denn mache... Sie war ganz klar und konnte es mir noch klarer erzählen. Dabei viel mir auf, dass genau diese Klarheit mir fehlt, in diesem Bereich und dies der Schlüssel des Problems ist. Weil ich nicht klar bin und immer wieder hin und her hüpfe kommt es immer wieder zu zusätzlichen Streits, Testerei... etc...

Also währe ich klar bei diesem Thema, wäre es wohl auch klar und einfacher für unseren Sohnemann.

Nun wie erlange ich diese Klarheit???? Diesen Punkt muss ich genauer unter die Lupe nehmen und mich ernsthaft damit befassen! Kommt Zeit kommt Rat.

Wer einen guten Tipp hat, nur her damit :-)