Lange lief alles wunderbar, wir hatten eine harmonische Beziehung mit unserem Sohnemann... Doch irgendwas passierte in den letzten zwei Wochen mit Ihm, nur was? Das ist uns noch nicht ganz klar...
Kurz um wir müssen ihm alles x mal sagen, klar das ist normal und kennt jeder, und ist auch nichts neues. Doch es tut mir ihm Herzen weh wenn ich dann die Konsequenz durch ziehen muss...
Der Samstag, es war nach einer Stunde wach, klar, das es heute eskalieren wird... Meine stimmung war auch schon mies, doch am Kind seine war eher wie einer auf Pillen... Er freute sich so sehr das wir am Abend besuch bekommen das er wirklich auf 300 war, und dies leider der ganze Tag. Wir haben zusammen dinge unternommen doch es half alles nichts. Wir redeten mit ihm, Atmeten mit ihm doch es spitzte sich immer mehr zu bis er ins Zimmer durfte und erst wieder raus kommen konnte als der Besuch da war (keine sorge das war kurz davor, vielleicht 10-15min) Er hat geschrieen geschlagen, etc... Es war eine richtig grosse Unruhe im Haus, bevor der Besuch kam. Ich musste dann noch schnell Salat holen, Mann konnte dann noch mit Sohnemann sprechen und hat ihm eine klare Ansage gemacht, dass wenn es nicht klappt er erneut ins Zimmer muss und wir dann alles sehr traurig und enttäuscht sein werden und er auch kein Abendessen bekomme, bzw. er dies dann alleine im Zimmer essen kann. Ja das mag dem einen oder anderem Hart vorkommen, aber es ist unser Wohnzimmer, in dem wir es gerne gemütlich und ruhig haben. Wer uns kennt weiss in welchem Sinne ruhig. Das Gespräch wirkte wunder, endlich konnten wir durch ihn durch ringen.... Und so war der Abend sehr schön, herzlich und auch folgende Tag war sehr gemütlich und sehr entspannt, bis wieder Besuch kam... inkl. Kinder. Da konnte ich es ihm aufzeigen. Er, unser Kind, fur mit dem Bobby-Car im Wohnzimmer rum und machte laute Töne und schrie... die Kinder vom Besuch, der Junge ging an die Werkbank, die kleine ging an den Tisch. Es war richtig ruhig, ausser Sohnemann drehte wieder auf.... Bis es wieder überbordete... dieses mal war es aber nur ganz kurz und danach war es auch wieder angenehm und die Kinder haben herrlich gespielt miteinander.
Der Liebe Montag morgen, oder sollte ich eher sagen der verfluchte? Nein, wir bleiben mal beim lieben. Denn egal ob Dienstag oder Montag, das Problem ist das selbe... nur heute musste ich mit einem zerrissenen Herzen losfahren... aber von anfang an.
Sohnemann sollte nach dem Frühstücken sich anziehen, darf die Kleider selbst aussuchen, weil er sonst eh immer nur motzt, was ich runter bringe... Gute 10 min. später muss ich hoch weil ich selbst was vergessen habe. Und da sah ich das der kleine Mann immer noch im Pji vor dem Schrank sass und irgendwas spielte, doch sich nicht umzog... Gut ich sagte ihm was er anziehen solle, da meckert er... es war schon 7.25 (wir sollten um 7.30 im Auto sitzen) Ich habe nun den Druck erhöt und und meinte das ich jetzt fertig sei und runter gehe... Er fing an zu weinen kam nicht angezogen runter, zwar mit den Kleidern in der Hand aber ohne Unterhose und ohne zweiten Socken. Er wurde natürlich gleich wieder hoch geschickt um die fehlende Dinge zu holen. Dann zog ich ihn an und wir gingen runter, dazwischen erwähnte ich noch kurz das er jetzt keine Zeit mehr hätte zum Zähneputzen und seine Haare zu machen. Er fing erneut an zu weinen. Ja das ist eine Konsequenz... die er lernen muss... Er hat aber die Möglichkeit im Kindgsi dies nach zu holen...
Dann startete mein Auto nicht, Uhrzeit zeigt 7.40 Uhr an, normalerweise sind wir dann schon im Kiga und ich kann weiter fahren zur Arbeit... Irgendwann ging mein Auto wieder und wir konnten hoch fahren. Ankunftszeit 7.47Uhr, er stieg aus dem Auto raus und ich sagte Tschüss, hob ihm noch die Tür auf für das Treppenhaus, und er meinte nein ich geh schnell hoch zum winken. Ich musste verneinen weil ich viel zu spät bin, Er weinte bitterlich... und blieb auf den Treppen stehen und schaute mir mit weinendem Gesicht zu wie ich als Mutti ihn da stehen lasse und weg fahren muss...
Wer jetzt denkt das ich kalt bin, der weiss nicht wie es inn mir aussah.... Mein Herz weinte ganz laut, es tat mir so unendlich weh, leid, mein süsser kleiner Sohn dort stehen zu lassen, zu wissen das er dies ja nicht mit Absicht macht, dass ich wegen dem Job ihn nicht trösten kann... Als ich Büro war, habe ich dann im Kiga angerufen und nach gefragt ob er hinauf ging. Da war ich dann etwas erleichtert, aber ich werde ihn am Nachmittag abholen und ganz doll umarmen und ihn knuddeln und ihm erklären warum ich gehen musste. In der Hoffnung das er es irgend wann versteht.
Dein Kind, bedingungslos begleiten
Montag, 22. Juni 2015
Freitag, 17. April 2015
Wie weiter?
Hier war es gerade etwas ruhig, einerseits weil ich noch andere Seiten betreibe und etwas viel Energie dort gebraucht habe und andererseits, weil es auch gerade sehr ruhig zu Hause verläuft. Kind und ich haben einen sehr guten Rank gefunden um mit einander um zu gehen. Das ist echt entspannt so. Klar gibt es immer mal wieder ecken und kanten :-) Das soll auch so sein.
Wir waren Mann und ich den Film Being and Becoming schauen, sehr interessant das ganze und wirklich toll Erklärt aber die genauen Hintergrund fragen wurden auch hier nicht beantwortet. Wie kann man sich das leisten? Wenn doch beide arbeiten gehen müssen? Gibt es eine grosse Gemeinschaft in der Schweiz? in den einzelnen Kantonen? und wie soll man das Freilernen denn deklarieren? unter dem falschen Namen von Homeschooling weil Unschooling eben nicht erlaubt ist? Ist dies wirklich korrekt?
Solche fragen schwirrten mir durch den Kopf, und nach etwas längerem nach denken, darüber sprechen auch mit anderen Freundinnen wurde mir klar das dies alles nicht mein Weg unser Weg sein kann, auch das falsche Deklarieren kann doch nicht ein guter Weg sein? Stellt euch mal vor das Kind verplappert sich beim falschen? Ne, das geht nicht in meine Klarheit, meine Gradlinigkeit...
Da kam mir das Beispiel von der Schulmedizin und den Alternativ-Ärzten wieder, und warum ich doch diesen Blog gegründet habe, genau weil ein Miteinander viel besser ist als ein Gegeneinander. Ob dies auf der Medizin oder auf der Schule.... Sollte unser Kind in die Normale Schule gehen, dann werde ich die freien Tage mit ihm so gestalten das wir nach Freilernen gehen. So sieht er beide Seiten, wir sehen beide Seiten, und jeder kann von jedem lernen. Ist das möglich, währe das nicht die perfekte Lösung? Klar wenn Probleme auftreten kann man immer noch anderweitig was ändern, aber ich finde diesen Weg, gedanklich mal super! Und wir sind ja auch genau an dem dran, nur warten wir alle sehnsüchtig auf das schöne Wetter :-)
Wir waren Mann und ich den Film Being and Becoming schauen, sehr interessant das ganze und wirklich toll Erklärt aber die genauen Hintergrund fragen wurden auch hier nicht beantwortet. Wie kann man sich das leisten? Wenn doch beide arbeiten gehen müssen? Gibt es eine grosse Gemeinschaft in der Schweiz? in den einzelnen Kantonen? und wie soll man das Freilernen denn deklarieren? unter dem falschen Namen von Homeschooling weil Unschooling eben nicht erlaubt ist? Ist dies wirklich korrekt?
Solche fragen schwirrten mir durch den Kopf, und nach etwas längerem nach denken, darüber sprechen auch mit anderen Freundinnen wurde mir klar das dies alles nicht mein Weg unser Weg sein kann, auch das falsche Deklarieren kann doch nicht ein guter Weg sein? Stellt euch mal vor das Kind verplappert sich beim falschen? Ne, das geht nicht in meine Klarheit, meine Gradlinigkeit...
Da kam mir das Beispiel von der Schulmedizin und den Alternativ-Ärzten wieder, und warum ich doch diesen Blog gegründet habe, genau weil ein Miteinander viel besser ist als ein Gegeneinander. Ob dies auf der Medizin oder auf der Schule.... Sollte unser Kind in die Normale Schule gehen, dann werde ich die freien Tage mit ihm so gestalten das wir nach Freilernen gehen. So sieht er beide Seiten, wir sehen beide Seiten, und jeder kann von jedem lernen. Ist das möglich, währe das nicht die perfekte Lösung? Klar wenn Probleme auftreten kann man immer noch anderweitig was ändern, aber ich finde diesen Weg, gedanklich mal super! Und wir sind ja auch genau an dem dran, nur warten wir alle sehnsüchtig auf das schöne Wetter :-)
Freitag, 13. Februar 2015
Begleiten, aber bis wo?
Im Urlaub in der Ski-Schule von Sohnemann, geschah etwas, dass mich zum denken brachte.
Er wechselte an einem Tag die Gruppe, so war er am Nachmittag in einer anderen als am Morgen. Am nächsten Tag als wir ihn in die neue Gruppe brachten, kam ein Vater zu mir und sagte das mein Sohn seinem Kind immer die Zunge raus strecke und ihn das störe und ich solle ihm doch sagen das er damit aufhören solle.... Ich meinte dazu nicht viel weil, 1. ich dies nicht schlimm finde, Zunge raus strecken und 2. wird es wohl ein gegenseitiges nerven sein, weil meiner das ja auch nicht einfach so macht... doch der Vater bestand darauf, ich sagte nichts, wenn er aber wolle dürfe er dies gerne meinem Sohn sagen.... Gesagt getan... er erzählte ihm dann von wegen Artig sein und das ist nicht lieb und nicht schön.. blablabla.. ok, dann meinte ich noch er ist auch erst 4, da ja alle min. 2 Jahre älter waren als unser Sohn, darauf meinte er, na also er hätte seinen Grossen auch GUT ERZOGEN! Ich meinte dann kurz und schnippisch, dass ist wohl Ansichtssache, was Gut erzogen heisst.
Am Liebsten hätte ich laut geschrieen im sachen an den kopf geworfen, wie gehts noch, schau auf dein Kind, etc... Habe ich natürlich nicht gemacht :-)
Aber mit Mann darüber gesprochen und er meinte auch, wenn der Junge dann in der Schule sich genervt fühlt von einem anderen Kind, geht dann auch der Vater vorbei um dies zu regeln? Kann das Kind nicht selbst reden und meinem Sohn sagen das es nervt? Wollen wir nicht Selbständige Kinder? Also wir Mann und ich schon :-)
Durch dieses Ereignis beobachteten wir immer mal wieder die Gruppe und was meint ihr echt was ich gesehen habe? Der besagte Junge schlug und Schupfte alle anderen Kinder, bis sie weinten, auch unser Sohn wurde mehrmals geschlagen und weinte... Jetzt war mir die Zungen Reaktion klar...
Klar haben wir als Familie nochmals darüber gesprochen beim Essen und dies ihm erklärt das nicht alle Kinder lustig finden und er doch damit aufhören solle. Darauf erzählte er uns das was wir bereits gesehen haben. Wir stärkten unser Kind und sagten ihm das er sich auch wehren darf, und wenn's zu arg wird soll er die LP um Hilfe bitten.
Wir haben die Gruppe dann ab und an weiterhin beobachtet und leider hörte das Spielchen nicht wirklich auf, bzw. der andere Junge schupfte und haute weiter, die Zunge kam aber nicht nich mehr zum Einsatz und als Sohnemann wieder die Gruppe wechseln durfte waren alle Glücklich, Kind und wir als Eltern auch und konnten sehen wie die andere Gruppe weiter stress hatte.... das nennt man wohl GUT ERZOGEN :-)
Er wechselte an einem Tag die Gruppe, so war er am Nachmittag in einer anderen als am Morgen. Am nächsten Tag als wir ihn in die neue Gruppe brachten, kam ein Vater zu mir und sagte das mein Sohn seinem Kind immer die Zunge raus strecke und ihn das störe und ich solle ihm doch sagen das er damit aufhören solle.... Ich meinte dazu nicht viel weil, 1. ich dies nicht schlimm finde, Zunge raus strecken und 2. wird es wohl ein gegenseitiges nerven sein, weil meiner das ja auch nicht einfach so macht... doch der Vater bestand darauf, ich sagte nichts, wenn er aber wolle dürfe er dies gerne meinem Sohn sagen.... Gesagt getan... er erzählte ihm dann von wegen Artig sein und das ist nicht lieb und nicht schön.. blablabla.. ok, dann meinte ich noch er ist auch erst 4, da ja alle min. 2 Jahre älter waren als unser Sohn, darauf meinte er, na also er hätte seinen Grossen auch GUT ERZOGEN! Ich meinte dann kurz und schnippisch, dass ist wohl Ansichtssache, was Gut erzogen heisst.
Aber mit Mann darüber gesprochen und er meinte auch, wenn der Junge dann in der Schule sich genervt fühlt von einem anderen Kind, geht dann auch der Vater vorbei um dies zu regeln? Kann das Kind nicht selbst reden und meinem Sohn sagen das es nervt? Wollen wir nicht Selbständige Kinder? Also wir Mann und ich schon :-)
Durch dieses Ereignis beobachteten wir immer mal wieder die Gruppe und was meint ihr echt was ich gesehen habe? Der besagte Junge schlug und Schupfte alle anderen Kinder, bis sie weinten, auch unser Sohn wurde mehrmals geschlagen und weinte... Jetzt war mir die Zungen Reaktion klar...
Klar haben wir als Familie nochmals darüber gesprochen beim Essen und dies ihm erklärt das nicht alle Kinder lustig finden und er doch damit aufhören solle. Darauf erzählte er uns das was wir bereits gesehen haben. Wir stärkten unser Kind und sagten ihm das er sich auch wehren darf, und wenn's zu arg wird soll er die LP um Hilfe bitten.
Wir haben die Gruppe dann ab und an weiterhin beobachtet und leider hörte das Spielchen nicht wirklich auf, bzw. der andere Junge schupfte und haute weiter, die Zunge kam aber nicht nich mehr zum Einsatz und als Sohnemann wieder die Gruppe wechseln durfte waren alle Glücklich, Kind und wir als Eltern auch und konnten sehen wie die andere Gruppe weiter stress hatte.... das nennt man wohl GUT ERZOGEN :-)
Donnerstag, 12. Februar 2015
Erziehen, nicht erziehen, Unerzogen
Gedanken kreisen mal wieder in meinem Kopf... Wie ist es am besten, was ist richtig, was ist falsch, was darf auf keinen Fall sein, passieren...
Immer wieder frage ich mich das, wie soll ich erziehen, nach welchem Stil solch ich gehen, oder überhaupt nicht erziehen, sondern nach dem Stil von Unerzogen... Manchmal kreisen wirre Gedanken umher doch wie kann ich diese kanalisieren und warum kommt dies immer und immer wieder?
So auch vor kurzem bei einem Gespräch mit einer lieben Kollegin, als ich sie fragte welchen Stil sie denn mache... Sie war ganz klar und konnte es mir noch klarer erzählen. Dabei viel mir auf, dass genau diese Klarheit mir fehlt, in diesem Bereich und dies der Schlüssel des Problems ist. Weil ich nicht klar bin und immer wieder hin und her hüpfe kommt es immer wieder zu zusätzlichen Streits, Testerei... etc...
Also währe ich klar bei diesem Thema, wäre es wohl auch klar und einfacher für unseren Sohnemann.
Nun wie erlange ich diese Klarheit???? Diesen Punkt muss ich genauer unter die Lupe nehmen und mich ernsthaft damit befassen! Kommt Zeit kommt Rat.
Wer einen guten Tipp hat, nur her damit :-)
Immer wieder frage ich mich das, wie soll ich erziehen, nach welchem Stil solch ich gehen, oder überhaupt nicht erziehen, sondern nach dem Stil von Unerzogen... Manchmal kreisen wirre Gedanken umher doch wie kann ich diese kanalisieren und warum kommt dies immer und immer wieder?
So auch vor kurzem bei einem Gespräch mit einer lieben Kollegin, als ich sie fragte welchen Stil sie denn mache... Sie war ganz klar und konnte es mir noch klarer erzählen. Dabei viel mir auf, dass genau diese Klarheit mir fehlt, in diesem Bereich und dies der Schlüssel des Problems ist. Weil ich nicht klar bin und immer wieder hin und her hüpfe kommt es immer wieder zu zusätzlichen Streits, Testerei... etc...
Also währe ich klar bei diesem Thema, wäre es wohl auch klar und einfacher für unseren Sohnemann.
Nun wie erlange ich diese Klarheit???? Diesen Punkt muss ich genauer unter die Lupe nehmen und mich ernsthaft damit befassen! Kommt Zeit kommt Rat.
Wer einen guten Tipp hat, nur her damit :-)
Donnerstag, 22. Januar 2015
Guten Morgen :-(
oder eher so sollte der Morgen nie wieder aussehen?
Wer kennt das nicht, man steht auf, es tut einem alles weh, die Haut ist empfindlich, die Ohren sind empfindlich, man ist einfach müde kaputt, aber das Kind ist quick-fidel? Nein, auch dieses ist in Wirklichkeit gereizt.... So heute morgen, vorne weg, so sollte kein Morgen in keiner Familie aussehen :-(
Sohnemann stand mit uns auf, normalerweise kann er noch etwas länger schlafen... Da ich mich zu erst anziehe, holte er sich ein Heft, ein Sing heft und wollte mit mir singen, um 6.15uhr morgens... ok, die Lieder die ich kenne, kann ich ja mit singen, doch er wollte mehr, er wollte Lieder die ich nicht kenne... Auf meine bitte hin, er solle sich doch auch gleich umziehen, gabs ein mürrisches Gesicht... Ok wir gingen runter in die Küche und er wollte seine Schoki, somit machten wir unser Frühstück... Ich fragte Sohnemann was er gerne möchte, welches Joghurt er will. Er wollte dieses mit den Kügeli.
Wir setzten uns alle hin, dann fing es an: Ich kann das nid uf mach!!! Ja es war schon mit drei Ausrufezeichen versehen... und natürlich in einer Lautstärke von.... und wer noch weiss was ich oben geschrieben habe, meine Haut und Ohren sind empfindlich... Wir Mann und ich versuchten ihm klar zu machen das er dies wohl kann und es früher schon konnte...
Die erste hälfte hat er geschafft, dann gings wieder los, ich kann das nicht!!!!!! Noch lauter... Wohl bemerkt wir sassen am Tisch, neben ihm. Mann fragte ihn dann, was könne den Passieren?
Und auf diese frage gabs ein Schlag, nach mir, ein Schlag auf den Tisch und ein lautes Geschrei!
Meine Ohren klirrten und ich konnte diesen lauten schreiendes Ding nur noch nehmen und auf die Treppe stellen, und unsere Tür zumachen (Wohnzimmertür)... Klar er schrie noch lauter... nach 2sec. ging Mann raus und redete mit ihm, sie kamen wieder rein. Doch als er merkte das er das Joghurt im Kühlschrank holen musste, war seine Stimmung gleich wieder am Boden und so konnte er gerade mal an den Tisch sitzen und es eskalierte gleich wieder... und schwups war er wieder draussen, himmel meine Ohren klirren immer noch... Jetzt war alles abgeräumt, kein Tischset mehr, keine Schoki, kein Joghurt... und jetzt war Mann auch sauer und meinte zum Sohnemann das es jetzt nichts mehr gibt, da er ja keinen Hunger habe.. Da habe ich dann Mann widersprochen, weil ich persönlich das nicht gut finde, dass Essen zu entziehen, wir entziehen in schon von der Gesellschaft (weil wir ihn rausstellen) das sollte reichen, wir waren uns hier nicht einig... Aber da Mann eh gehen musste hatte sich das erledigt, aber ist war eine doofe Situation... Egal die Gemüter kochen eben auf Hochtouren bei solchen Lautstärken. Sohnemann beruhigte sich wieder und kam rein, er musste alles holen, von Tischset über Joghurt über Löffel, und siehe da ohne murren oder Geschrei oder Probleme zog er den Deckel vom Joghurt ab und konnte sein Lieblings Joghurt essen.....
Ich habe dann Sohnemann erklärt das solche Mörgen, gar nicht toll sind um in den Tag zustarten, und geschlagen werden will ich auch nicht, er kann gerne wütend sein, aber ich und der Tisch müssen nicht geschlagen werden, weil wir nichts dafür können. Wir helfen ihm gerne, wenn er nach Hilfe fragt, wir lassen uns aber nicht anschreien und befehlen..... Der Ton macht die Musik und wenn das Ohr klirrt ist definitiv etwas nicht korrekt.
Er schaute mich an und hielt die Arme offen und wir kuschelten, dabei sagte er Herz zerreissend:
Es tuet mer leid Mami das ich dich ghaue han! Ich nahm die Entschuldigung an und wir gingen gemeinsam zu Mann und auch dort gabs ein Kuscheln!! In diesem Moment hätte ich weinen können, weil solch einen Morgen wünsche ich niemandem!
Und solche Mörgen wollen wir nicht mehr, hier war nichts von Begleiten dabei, ich weiss jetzt auch gerade nicht wie man dies begleitend lösen hätten können, aber dennoch gebe ich das Preis, weil viele es nicht zugeben können wollen das es eben nicht einfach ist, dass Leben mit Kindern.
Wer kennt das nicht, man steht auf, es tut einem alles weh, die Haut ist empfindlich, die Ohren sind empfindlich, man ist einfach müde kaputt, aber das Kind ist quick-fidel? Nein, auch dieses ist in Wirklichkeit gereizt.... So heute morgen, vorne weg, so sollte kein Morgen in keiner Familie aussehen :-(
Sohnemann stand mit uns auf, normalerweise kann er noch etwas länger schlafen... Da ich mich zu erst anziehe, holte er sich ein Heft, ein Sing heft und wollte mit mir singen, um 6.15uhr morgens... ok, die Lieder die ich kenne, kann ich ja mit singen, doch er wollte mehr, er wollte Lieder die ich nicht kenne... Auf meine bitte hin, er solle sich doch auch gleich umziehen, gabs ein mürrisches Gesicht... Ok wir gingen runter in die Küche und er wollte seine Schoki, somit machten wir unser Frühstück... Ich fragte Sohnemann was er gerne möchte, welches Joghurt er will. Er wollte dieses mit den Kügeli.
Wir setzten uns alle hin, dann fing es an: Ich kann das nid uf mach!!! Ja es war schon mit drei Ausrufezeichen versehen... und natürlich in einer Lautstärke von.... und wer noch weiss was ich oben geschrieben habe, meine Haut und Ohren sind empfindlich... Wir Mann und ich versuchten ihm klar zu machen das er dies wohl kann und es früher schon konnte...
Die erste hälfte hat er geschafft, dann gings wieder los, ich kann das nicht!!!!!! Noch lauter... Wohl bemerkt wir sassen am Tisch, neben ihm. Mann fragte ihn dann, was könne den Passieren?
Und auf diese frage gabs ein Schlag, nach mir, ein Schlag auf den Tisch und ein lautes Geschrei!
Meine Ohren klirrten und ich konnte diesen lauten schreiendes Ding nur noch nehmen und auf die Treppe stellen, und unsere Tür zumachen (Wohnzimmertür)... Klar er schrie noch lauter... nach 2sec. ging Mann raus und redete mit ihm, sie kamen wieder rein. Doch als er merkte das er das Joghurt im Kühlschrank holen musste, war seine Stimmung gleich wieder am Boden und so konnte er gerade mal an den Tisch sitzen und es eskalierte gleich wieder... und schwups war er wieder draussen, himmel meine Ohren klirren immer noch... Jetzt war alles abgeräumt, kein Tischset mehr, keine Schoki, kein Joghurt... und jetzt war Mann auch sauer und meinte zum Sohnemann das es jetzt nichts mehr gibt, da er ja keinen Hunger habe.. Da habe ich dann Mann widersprochen, weil ich persönlich das nicht gut finde, dass Essen zu entziehen, wir entziehen in schon von der Gesellschaft (weil wir ihn rausstellen) das sollte reichen, wir waren uns hier nicht einig... Aber da Mann eh gehen musste hatte sich das erledigt, aber ist war eine doofe Situation... Egal die Gemüter kochen eben auf Hochtouren bei solchen Lautstärken. Sohnemann beruhigte sich wieder und kam rein, er musste alles holen, von Tischset über Joghurt über Löffel, und siehe da ohne murren oder Geschrei oder Probleme zog er den Deckel vom Joghurt ab und konnte sein Lieblings Joghurt essen.....
Ich habe dann Sohnemann erklärt das solche Mörgen, gar nicht toll sind um in den Tag zustarten, und geschlagen werden will ich auch nicht, er kann gerne wütend sein, aber ich und der Tisch müssen nicht geschlagen werden, weil wir nichts dafür können. Wir helfen ihm gerne, wenn er nach Hilfe fragt, wir lassen uns aber nicht anschreien und befehlen..... Der Ton macht die Musik und wenn das Ohr klirrt ist definitiv etwas nicht korrekt.
Er schaute mich an und hielt die Arme offen und wir kuschelten, dabei sagte er Herz zerreissend:
Es tuet mer leid Mami das ich dich ghaue han! Ich nahm die Entschuldigung an und wir gingen gemeinsam zu Mann und auch dort gabs ein Kuscheln!! In diesem Moment hätte ich weinen können, weil solch einen Morgen wünsche ich niemandem!
Und solche Mörgen wollen wir nicht mehr, hier war nichts von Begleiten dabei, ich weiss jetzt auch gerade nicht wie man dies begleitend lösen hätten können, aber dennoch gebe ich das Preis, weil viele es nicht zugeben können wollen das es eben nicht einfach ist, dass Leben mit Kindern.
Regeln können auch toll sein
So erlebten wir das gestern Abend, wir Mann und ich haben festgestellt das der Sohnemann in einer etwas intensiveren Verweigerungsphase steckt und dies als Anlass genommen wegen der vermeintlichen dauer Übermüdung hier eine neue Regel, Grenze einzuführen.
ich hatte ja etwas bammel wie er dies auffassen wird, geschrei, toben... wutanfall
Also ich holte einen blauen Kleber und klebte diesen auf die Acht von unserer Uhr im Wohnzimmer.
Sass neben ihn hin und erklärte ihm unser neues Abendritual, (ja hier bewusst nicht mit ihm abgesprochen, da es eine guten Grund dafür gibt) Er darf während dem Kochen fern schauen, danach wird er abgestellt und wir essen Gemeinsam am Tisch. Danach kann er wenn er möchte erneut fern schauen oder was anderes machen, nach lust und laune bis um Acht, dann gehen wir gemeinsam ins Zimmer hoch und er kann dort noch bis 20.30Uhr Hörbucher hören oder ein Buch anschauen oder spielen, was auch immer. Danach löschen wir das Licht und er darf schlafen :-)
Seine Reaktion: Oh so cool, Mami, bis de Zeiger bim Blaue Zetteli isch, Danke! es folgte von ihm eine Umarmung!!
Ich war geplättet, ja so kann es manchmal gehen :-)
Nach einigen Tagen, wurde es aber etwas schwieriger und er Protest etwas lauter, doch seither ist er viel gemütlicher, angenehmer, nicht nur zu uns sondern mit sich selber, Ausgeglichener.
Nun machen wir dies schon eine gute Woche, der Protest ist immer noch da, aber das Gemüt von unserem Sohnemann erlebt einen neuen Sturm von Interesse, neuem zu begegnen...
ich hatte ja etwas bammel wie er dies auffassen wird, geschrei, toben... wutanfall
Also ich holte einen blauen Kleber und klebte diesen auf die Acht von unserer Uhr im Wohnzimmer.
Sass neben ihn hin und erklärte ihm unser neues Abendritual, (ja hier bewusst nicht mit ihm abgesprochen, da es eine guten Grund dafür gibt) Er darf während dem Kochen fern schauen, danach wird er abgestellt und wir essen Gemeinsam am Tisch. Danach kann er wenn er möchte erneut fern schauen oder was anderes machen, nach lust und laune bis um Acht, dann gehen wir gemeinsam ins Zimmer hoch und er kann dort noch bis 20.30Uhr Hörbucher hören oder ein Buch anschauen oder spielen, was auch immer. Danach löschen wir das Licht und er darf schlafen :-)
Seine Reaktion: Oh so cool, Mami, bis de Zeiger bim Blaue Zetteli isch, Danke! es folgte von ihm eine Umarmung!!
Ich war geplättet, ja so kann es manchmal gehen :-)
Nach einigen Tagen, wurde es aber etwas schwieriger und er Protest etwas lauter, doch seither ist er viel gemütlicher, angenehmer, nicht nur zu uns sondern mit sich selber, Ausgeglichener.
Nun machen wir dies schon eine gute Woche, der Protest ist immer noch da, aber das Gemüt von unserem Sohnemann erlebt einen neuen Sturm von Interesse, neuem zu begegnen...
Donnerstag, 8. Januar 2015
Gefühle im Griff haben
Da verlangen wir als Eltern immer von den Kindern das sie ihre Gefühle im Griff haben sollen, doch können wir das selbst auch? Ich persönlich leider nicht wirklich gut, man sieht mir meine Miese laune von 1km entfernt an, also warum verlange ich es denn von meinem Kind?
Im Buch das ich gerade Lese stand die Frage: Müssen wir Eltern denn Perfekt sein?
Nun, theoretisch nicht... aber wer gibt das denn schon wirklich gerne zu, was hinter den eigenen vier Wänden geschieht? Ich währe gerne Perfekt, gerade in gewissen dingen, wie fluchen, schreien oder der liebe Haushalt, da währe ich wirklich gerne perfekt, bin ich aber nicht und jetzt kommt die frage ob mich das stört? Mmmh also der Haushalt ist nicht so mein Ding, daher ist es mir auch nicht mehr so wichtig.... Doch das schreien das würde ich gerne perfektionieren können, aber nicht in die falsche richtung, sondern die ruhe in mir finden, die gelassenheit die ich mal hatte... nicht gleich an die Decke zu gehen (die sieht auch schon aus, weil ich mehrmals dort oben hänge:-)) Den Humor zu behalten und eben nicht immer gleich zu steigen, beim Pferd will man das ja auch nicht.... und dann das Thema neben den Gefühlen mit der Gewaltfreien Kommunikations, ich glaube da muss ich mich selbst noch weiter entwickeln, selbststudium oder doch in einen Kurs gehen um dies richtig tief zu verinnerlichen.
Oder soll ich einfach ich sein und dies auch so annehmen, weil nur das bin ich 100% und auch mein Kind annehmen wie es ist zu 100% Auch seine Gefühle zu nehmen wie sie eben kommen, ohne gleich meine Gefühle mit einzubringen??? Ja ich glaube das währe doch ein wunderbarer Ansatz.
Ja ihr seht ich habe noch einige Steine auf meinem Weg... aber ich bin dran und räume jeden einzelnen selbst zur Seite und lasse nun mein Kind seine Steine auch selbst zur Seite räumen :-)
Ausser er verlangt nach Hilfe, dann werde ich für ihn da sein!
****************************************************
Wie man es machen sollte :-) Eine kleine wahre Geschichte
Gestern, kochte ich unseren alten Kürbis, endlich zur Suppe, dass dauerte natürlich seine Zeit und dazu gabs leckere Würstle, stand also locker eine Stunde in der Küche....
Als ich getischt habe und meinen Sohn bat essen zu kommen, verneinte er... Ok, dachte ich. Fragte ihn einige Minuten später erneut, er verneinte nochmals, schon etwas lauter wurde er.
Ich erneut: OK, solltest du aber nachher doch noch hunger haben kannst du dir dann was aus dem Kühlschrank holen, den nochmals kochen tu ich heute nicht mehr.
Er; nie mehr Mami?
ich musste schmunzeln und antwortete: natürlich nicht nie mehr sondern einfach heute nicht mehr :-)
Ich weiss das er nicht verhungern wird nur weil er jetzt keine Suppe oder Würstel mitisst, ich vertraue auf seinen Bauch und gönne ihm seine Sofazeit.
Der Mann fragte mich nur ganz irritiert, ob ich das dulde das er nichts esse.
Ich strahlte ihn an und sagte ja :-)
Meine Gefühle hatte ich im Griff und konnte mittels Vertrauen auf mein Kind eingehen. Vor einigen Tagen währe ich wohl erneut an der Decke geklebt und hätte gerufen: das ich jetzt eine Stunde in der Küche stand und du gefälligst essen kommen sollst, himmel nochmal...
Doch gestern lief es wie es eben laufen sollte :-)
Im Buch das ich gerade Lese stand die Frage: Müssen wir Eltern denn Perfekt sein?
Nun, theoretisch nicht... aber wer gibt das denn schon wirklich gerne zu, was hinter den eigenen vier Wänden geschieht? Ich währe gerne Perfekt, gerade in gewissen dingen, wie fluchen, schreien oder der liebe Haushalt, da währe ich wirklich gerne perfekt, bin ich aber nicht und jetzt kommt die frage ob mich das stört? Mmmh also der Haushalt ist nicht so mein Ding, daher ist es mir auch nicht mehr so wichtig.... Doch das schreien das würde ich gerne perfektionieren können, aber nicht in die falsche richtung, sondern die ruhe in mir finden, die gelassenheit die ich mal hatte... nicht gleich an die Decke zu gehen (die sieht auch schon aus, weil ich mehrmals dort oben hänge:-)) Den Humor zu behalten und eben nicht immer gleich zu steigen, beim Pferd will man das ja auch nicht.... und dann das Thema neben den Gefühlen mit der Gewaltfreien Kommunikations, ich glaube da muss ich mich selbst noch weiter entwickeln, selbststudium oder doch in einen Kurs gehen um dies richtig tief zu verinnerlichen.
Oder soll ich einfach ich sein und dies auch so annehmen, weil nur das bin ich 100% und auch mein Kind annehmen wie es ist zu 100% Auch seine Gefühle zu nehmen wie sie eben kommen, ohne gleich meine Gefühle mit einzubringen??? Ja ich glaube das währe doch ein wunderbarer Ansatz.
Ja ihr seht ich habe noch einige Steine auf meinem Weg... aber ich bin dran und räume jeden einzelnen selbst zur Seite und lasse nun mein Kind seine Steine auch selbst zur Seite räumen :-)
Ausser er verlangt nach Hilfe, dann werde ich für ihn da sein!
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Wie man es machen sollte :-) Eine kleine wahre Geschichte
Gestern, kochte ich unseren alten Kürbis, endlich zur Suppe, dass dauerte natürlich seine Zeit und dazu gabs leckere Würstle, stand also locker eine Stunde in der Küche....
Als ich getischt habe und meinen Sohn bat essen zu kommen, verneinte er... Ok, dachte ich. Fragte ihn einige Minuten später erneut, er verneinte nochmals, schon etwas lauter wurde er.
Ich erneut: OK, solltest du aber nachher doch noch hunger haben kannst du dir dann was aus dem Kühlschrank holen, den nochmals kochen tu ich heute nicht mehr.
Er; nie mehr Mami?
ich musste schmunzeln und antwortete: natürlich nicht nie mehr sondern einfach heute nicht mehr :-)
Ich weiss das er nicht verhungern wird nur weil er jetzt keine Suppe oder Würstel mitisst, ich vertraue auf seinen Bauch und gönne ihm seine Sofazeit.
Der Mann fragte mich nur ganz irritiert, ob ich das dulde das er nichts esse.
Ich strahlte ihn an und sagte ja :-)
Meine Gefühle hatte ich im Griff und konnte mittels Vertrauen auf mein Kind eingehen. Vor einigen Tagen währe ich wohl erneut an der Decke geklebt und hätte gerufen: das ich jetzt eine Stunde in der Küche stand und du gefälligst essen kommen sollst, himmel nochmal...
Doch gestern lief es wie es eben laufen sollte :-)
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