Mittwoch, 7. Januar 2015

Festtage

Festtag oder auch schwierig Tage, oder gar Desaster-tage, bei manchen Familien :-)
Bei uns waren es eher schwierige Tage, neben tollen Momenten. Wir haben uns riesig auf die freien Tage gefreut, doch aus irgend welchen unerklärlichen Gründen brauchte unser Sohnemann uns und dies wirklich auf der Betonung UNS sehr viel. So waren wir fast 24Stunden um ihn, viel nähe und noch mehr Hilfe benötigte er.... Das haben wir nun schon mehrfach im Urlaub festgestellt, als würde er dann die Mami-Papi-Zeit so sehr geniessen das er einfach uns noch mehr braucht als sonst. Dies braut sich früher oder später zu einer Eskalation zusammen, denn wer mehrere Tage 24Stunden zusammen steckt... muss wohl nicht weiter schreiben. Nun gut wir haben es sehr gut gemeistert, einer meiner grössten Fortschritte ist, war: die FESTTAGSBEKLEIDUNG beim Kind auf ein Kostüm zu reduzieren :-) Ja ihr lest richtig unser Sohnemann hatte am 24. Dezember die absolut geniale Idee sein Spidermankostum das er zum Geburtstag bekommen hat (also über einen Monat im Schrank lag) genau heute anzuziehen... Für jede Mutter wohl der Albtraum schlecht hin. Da will man doch tolle Fotos vor dem Tannenbaum machen, und dann ist das Kind maskiert... Ich nams zu erst nicht gelassen, denn wir waren ja noch bei einer lieben Freundin eingeladen, deren Familie auch kommen würde, aber wer unseren Sohn kennt weiss das da nicht mehr viel zu rütteln ist. Also habe ich es angenommen, und siehe da, er hatte super viel Spass und es war extrem Lustig als wir ankamen und er der Spiderman war. Er lies es dann am 25. auch noch gleich an, und mit gut zureden und abmachungen und erklären das wir es jetzt waschen müssen. So konnten wir den 26. dann doch noch mit üblichen Kleidern feiern :-) Die Tannenbaumfotos haben wir dann aber doch mit dem Kostüm gemacht :-)

Des weiteren haben wir unseren Sohnemann selbstregulierend ins Bett gehen lassen im Urlaub.
Ich glaube für alle war der eine Abend einfach genial, oder erstaunlich :-) Wir Mann und ich gingen um 23.55uhr ins Bett, doch Sohnemann wollte nicht. Also liesen wir ihn auf dem Sofa zurück, mit dem glauben er komme ja sowieso in 5-10min. zu uns ins Bett. Er schaute fern (keine sorge nur Tiergeschichten) 20min. Später ging ich wegen Husten runter und sah das er immer noch dort war und fern schaute, auf meine Idee, mit hoch zukommen hielt er nicht viel... Also ging ich wieder ins Bett und schlief tief und fest...
6.30uhr war es genau als die Tür bei uns aufging und der kleine Mann hineintapselte mit den Worten, er möchte gerne bei mir kuscheln kommen. Reingeschlüpft ins Bett und wir schliefen dann nochmals.

Beim Morgen essen haben wir ihn dann ausgefragt, dass war lustig weils mal anders rum war :-)
Er ist irgendwann auf dem Sofa eingeschlafen und war bis um halb sieben auf dem Sofa und kam dann hoch. Was sehr erstaunlich war, er war überhaupt nicht müde :-) Die nächsten Tage verliefen ähnlich, ausser das er von sich aus um 23.00uhr zu uns ins Bett kam. Er spielte in seinem Zimmer und kam dann ins Bett zum schlafen :-) Herrlich wenns so gut funktioniert. Nur können wir dies auch während der Arbeitszeit, Schulzeit machen? Laut meinem Buch von Montessori, ja, denn wir sind nicht für den Schlaf der Kinder verantwortlich sonder dafür das sie ein Bett haben sprich einen Ort wo sie schlafen können. Hört sich etwas krass an aber irgendwie haben sie doch recht, wenn wir von einer bedingungslosem Begleiten ausgehen, stimmt es doch. Aber wie sieht es in mir als Mutter aus wenn ich weiss das Kind ist bis 23.00uhr Wach und muss am nächsten Tag um 6.30uhr aus den Federn? Soll ich ehrlich sein? Ich konnte es nicht, ihn so lange auf zulassen und habe ihn um 21.00uhr ins Bett gebracht, doch er war sicher bis 23.00uhr wach :-) Naja irgendwann wird sich dies auch wieder anpassen, oder er schläft einfach Tagsüber, aber ganz so einfach ist das für mich nicht...

Wie seht ihr das? Könnt ihr dies die Selbstregulierende Bett-zugeh-zeiten?

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